(Digitale) Transformation und Ergebnissteigerung – Operation am lebenden Organismus

Es gibt viele Gründe, weshalb ein Unternehmen seine Leistungsfähigkeit steigern muss. Sei es, um sich proaktiv für die Zukunft zu rüsten, weil sich Marktbedingungen rasant verändern oder um sich reaktiv vor einer drohenden Insolvenz zu schützen – oder schlichtweg, um den Status quo zu erhalten. Die Bandbreite der unterschiedlichen Anforderungen ist in gewisser Weise mit der Arbeit eines Chirurgen vergleichbar:

Auch hier geht es darum, mit einem Eingriff und hoher Präzision einen Organismus nachhaltig zum Besseren zu verändern. Abwehrreaktionen des Körpers können eine an sich erfolgreiche Operation im Nachgang noch scheitern lassen. Der Patient steht dabei – genau wie das Unternehmen – in direkter Verbindung mit seinem Umfeld, welches im Normalfall Interesse am Erfolg der Operation hat. Emotional oder auch materiell. Je nach Situation müssen Beteiligte schwierige und weitreichende Entscheidungen treffen, manchmal geht es um Leben und Tod.

Im übertragenen Sinne trifft das auch auf Unternehmen und deren Existenz zu. Bei einer drohenden Insolvenz beispielsweise müssen wie in der Unfallchirurgie schnelle und mutige Entscheidungen getroffen werden, um die Chance auf Überleben zu sichern. Das Ergebnis muss unmittelbar verbessert werden – der Cashflow als Herzschlag des Unternehmens. Manchmal rettet nur eine Amputation, manchmal gibt es keine Rettung mehr.

In einem gewöhnlichen Szenario hingegen, kann der Chirurg seinen Eingriff gewissenhaft planen und sich auf Eventualitäten vorbereiten. Er kann Experten konsultieren, die schonendste Methode auswählen und sich zielgerichtet auf die Rettung des Patienten konzentrieren. Die Umsetzung erfordert unter Umständen mehrere minimalinvasive Eingriffe. Im Unternehmensumfeld entspricht dies einer längerfristig geplanten Ergebnisverbesserung, wenn sich der Markt oder die Ziele des Unternehmens ändern.

Und dann gibt es da noch die Schönheitschirurgie, die lediglich auf die ästhetische Vervollkommnung des Patienten abzielt – als Folgen eines Unfalls oder einer Laune der Natur. Für das Überleben des Patienten sind die Eingriffe in der Regel nicht ausschlaggebend, wohl aber für sein Allgemeinbefinden und seinen Platz in der Gemeinschaft. Der Chirurg entwirft mit seinem Team ein auf die Ausgangssituation des Patienten aufbauendes Zielbild. Die Umsetzung erfordert unter Umständen mehrere Eingriffe, sollte aber ohne sichtbare Narben erfolgen. Und so ist es auch bei der Perfektionierung eines Unternehmens oder die Vorbereitung von Verkäufen oder Zusammenschlüssen. Ziel ist es, den optimalen Zustand eines Unternehmens zu definieren, notfalls mit etwas Kosmetik.

Sie sehen: Jede Situation erfordert spezielle und adäquate Vorgehensweisen, um das Ergebnis zu optimieren und das Ziel zu erreichen. Nur wer Transparenz hat, und weiß, wo er steht, kann sinnvolle Ziele definieren. Und nur wer zielt, trifft auch. In der Praxis treten viele Veränderungen und Herausforderungen erfahrungsgemäß zeitgleich oder sehr schnell hintereinander und überschneidend auf. Teilweise bedingen sie einander, teilweise unterscheiden sie sich in der vorhandenen Reaktionszeit oder dem Zeitraum, bis eine wettbewerbsfähige Ergebnissituation tatsächlich erreicht werden kann. Hier spricht man auch oft vom „Tal der Tränen“, das erst durchschritten werden muss, bevor große Erfolge überhaupt möglich sind. Umso wichtiger ist eine transparente Darstellung der „Tiefe“ des Tals, sowie der kommenden Herausforderungen bis zum Aufstieg. In der Praxis wird dadurch Komplexität reduziert und die Basis für eine kontinuierliche, erfolgreiche Transformation geschaffen.


 

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